ÖZP 2012/1 S.37-52
Martin Meyrath
Zur Hegemonie neoliberaler Männlichkeiten: John McClane und Karl-Theodor zu Guttenberg
Keywords: Hegemonie, Ideologie, kritische Männlichkeitsforschung, Neoliberalismus, Politische Theorie und Kulturstudien, Popkultur
Die Arbeit thematisiert die Hegemonie neoliberaler Männlichkeiten anhand zweier Repräsentationen in zeitgenössischen Massenmedien. Der (inzwischen ehemalige) Deutsche Verteidigungsminister wird mit dem Protagonist eines populären Kinofilmes kontrastiert um zu zeigen, wie vermeintlich gegensätzliche Charaktere neoliberale Ideologie reproduzieren. Hegemoniale Männlichkeit wird dabei als abstraktes Einzelnes konzipiert, das konvergente Männlichkeiten hervorbringt, aus deren Schnittmenge es entsteht.